Dichtheitsprüfung

Undichte Kanalsysteme sind ein Risiko für die Umwelt und können teure Folgeschäden verursachen. Als erfahrener Fachbetrieb führen wir Dichtheitsprüfungen sowohl im Rahmen der Neubauabnahme als auch im laufenden Betrieb normgerecht durch und sorgen dafür, dass Ihr Abwassersystem zuverlässig, wirtschaftlich und ökologisch einwandfrei funktioniert. 

Mit modernster Technik prüfen wir alles – vom privaten Hausanschluss bis zum städtischen Hauptsammler.

Professionelle Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen und Kanalsystemen

Während viele Dienstleister bei Standardgrößen an ihre Grenzen stoßen, sind wir für jede Herausforderung gerüstet. Unsere Spezialfahrzeuge verfügen über Hochleistungs-Prüfelemente für Nennweiten bis DN 1600.

Wir prüfen für Sie:

  • Haltungen und Leitungen 
  • Grundstücksentwässerungssysteme
  • Schächte
  • Abscheideranlagen.

Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen nach DIN EN 1610/DWA-A 139

Die Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610 oder DWA A 139 ist ein standardisiertes Verfahren zur Prüfung neu verlegter bzw. bestehender Abwasserleitungen. Sie dient dazu, sicherzustellen, dass ein Kanal dauerhaft dicht ist und keine Schadstoffe in Boden oder Grundwasser gelangen.

Modernste Prüfverfahren und Spezialfahrzeuge

Wir arbeiten streng nach DIN EN 1610/DWA-A 139 und setzen dabei auf flexible Methoden sowie hochspezialisierte Prüffahrzeuge, die exakt auf das jeweilige Leitungssystem und die Anforderungen Ihres Projekts zugeschnitten sind:

  • Druckprüfung mit Luftüberdruck oder Luftunterdruck: die effiziente Methode für schnelle und präzise Ergebnisse.
  • Muffenprüfung: Untersuchung einzelner Verbindungen zur gezielten Erkennung der mangelhaften Muffe in der Haltung.
  • Schachtprüfung: Dichtheitsprüfung der Schächte mit Luft oder Wasser.

Warum die Dichtheitsprüfung mit Hofele?

Wir bei Hofele stehen für normgerechte Dichtheitsprüfungen bei Neubauabnahmen und im Bestand. Mit modernster Prüftechnik und langjähriger Erfahrung sorgen wir für rechtssichere Ergebnisse und den nachhaltigen Werterhalt Ihrer Infrastruktur.

  • Umweltschutz: Wir verhindern aktiv, dass Schadstoffe in Boden und Grundwasser gelangen.
  • Kostenersparnis: Durch die frühzeitige Erkennung von Mikrorissen vermeiden wir teure Havarien und grabenlose Sanierungen werden möglich.
  • Rechtssicherheit: Mit unseren zertifizierten Protokollen sind Sie gegenüber Behörden und Versicherungen rechtlich abgesichert.
  • Regionaler Partner: Wir sind schnell bei Ihnen vor Ort – egal ob in Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Göppingen oder Aalen.

Häufige Fragen zur Dichtheitsprüfung

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Dichtheitsprüfung und den eingesetzten Prüfverfahren.

Was versteht man unter einer Dichtheitsprüfung?

Eine Dichtheitsprüfung ist ein technisches Verfahren, mit dem sichergestellt wird, dass Abwasseranlagen (Rohre, Schächte, Abscheider) keine Undichtigkeiten aufweisen. Dabei werden die Leitungen meist mit Luft beaufschlagt. Bleibt der Druck über einen definierten Zeitraum konstant, gilt das System als dicht. Dies schützt die Umwelt vor Abwasser und verhindert, dass Grundwasser in die Kanalisation eindringt. 

Ist die Dichtheitsprüfung von Abwasserrohren Pflicht oder Abzocke?

Die Dichtheitsprüfung ist definitiv Pflicht und keine Abzocke. Sie ist im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und in landesspezifischen Eigenkontrollverordnungen verankert. Undichte Rohre führen zu Bodenverunreinigungen, für die der Eigentümer haftet. Vorsicht ist jedoch bei „Kanalhaien“ geboten, die an der Haustür billige Prüfungen anbieten, um teure Sanierungen zu verkaufen. Setzen Sie daher immer auf zertifizierte Fachbetriebe wie die Hofele GmbH aus Ihrer Region.

Was ist eine Druckprüfung?

Die Druckprüfung ist das physikalische Verfahren, um die Dichtheit eines Systems nachzuweisen. Dabei werden grundlegend zwei Medien unterschieden, wobei in Kanalsystemen lediglich die Dichtheitsprüfung mit Luft erfolgt:

  1. Wasserprüfung: Das Abwasserrohr wird mit Wasser gefüllt. Gemessen wird der Wasserverlust über einen bestimmten Zeitraum. Dieses Verfahren ist sehr genau, aber zeitaufwendiger und dadurch auch kostspieliger.
  2. Luftdruckprüfung: Hierbei wird die Leitung mit Luft beaufschlagt. Dieses Verfahren ist schneller und sauberer. Wir unterscheiden hier zwei Varianten:
    • Luftüberdruckprüfung: Hierbei wird Luft in das System gepumpt. Sinkt der Druck zu schnell, deutet dies auf eine Leckage hin.
    • Luftunterdruckprüfung (Vakuum): Hierbei wird ein Unterdruck erzeugt. Dies simuliert den Druck von außen (z. B. durch Grundwasser) und zeigt, ob Fremdwasser in das System eindringen könnte (Infiltration).

Wozu dient eine Muffenprüfung?

Die Muffenprüfung ist die „chirurgische“ Variante der Dichtheitsprüfung. Statt eine komplette Leitungslänge (Haltung) zu prüfen, wird gezielt nur die Verbindungsstelle (Muffe) zwischen zwei Rohrelementen unter Druck gesetzt.

  • Vorteil: Man kann punktgenau feststellen, welche Verbindung undicht ist.
  • Effizienz: Das spart Zeit und Wasser/Luftvolumen, besonders bei Großprofilen. Wir setzen hierfür spezielle Muffenprüfgeräte ein, um Mängel exakt zu lokalisieren, bevor eine Sanierung geplant wird.

Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass man z. B. beim Austausch eines Kanalabschnittes im Bestand gezielt den relevanten Bereich prüfen kann, der neu erstellt wurde.

 

Haben Sie Fragen zur Dichtheitsprüfung oder benötigen Sie ein Angebot für Ihr Projekt? Unser erfahrenes Team der Hofele GmbH entwickelt die passende Lösung für Ihr Vorhaben.